24.05. | 18:00 – 19:00

Doing Circus: Filmabend mit Critical Mess und Arne Mannott

24.05. | 18:00 – 19:00

circus | Dokumentarfilm von Arne Mannott
Dodai | Performancefilm von Critical Mess

Foto: Arne Mannott, Michael Straßburger

Zugang: Digital
Eintritt: 8/15 Euro
Spartenfokus: Tanz und Zirkus
Nachgespräch: Mit Arne Mannott und Stefan Sing 

Der Filmabend „Doing Circus“ zeigt die live-on-tape Performance der Jonglage-Gruppe Critical Mess, gefilmt an einem für Köln einzigartigen Ort, dem Freiluftkunstatelier Odonien. Der Vorfilm „circus“ von Arne Mannott schickt dem eine Vielzahl an Stimmen voraus, die davon erzählen, wie Zirkus je selbst von den interviewten Artist*innen gemacht und erlebt wird und damit, was Zirkus heute für sie ausmacht.

Arne Mannott – circus (11 min)

10 Akteur*innen verschiedenen Alters, verschiedener Herkunft und diverser Hintergründe wurden zu ihrer Sichtweise auf den Zirkus befragt. Im Fokus der Interviews steht die Frage nach dem „Was ist eigentlich Zirkus?“ – und damit auch danach, wodurch sich die Kunstform Zirkus selbst definiert und welche besonderen Merkmale dabei zustande kommen. Die Porträtierten sind alle seit Jahren oder Jahrzehnten in der Zirkuskunst tätig und treten für dieses Video in einen ganz persönlichen Dialog mit sich selbst.

Als Teil des site-specific Programms ist „circus” auch im Rahmen einer Installation auf dem Festivalgelände zu sehen.

Idee, Interviews Arne Mannott | Kamera Christian Schratt | Schnitt Kai Krösche, Arne Mannott | Mit freundlicher Unterstützung von WUK – performing arts, Stadt Wien Kultur, BMKÖS | Land Deutschland,Österreich | Sprache Englisch | Jahr 2021

Foto: Arne Mannott

Critical Mess | Dodai (64 min)

Der Titel „dodai“ der gezeigten Performance ist eine Kombination aus dem italienischen „do” („ich gebe“) und „dai” („du gibst“). 7 Menschen, 14 Hände und 100 Bälle – eine Gruppe und ein freier Ort. Hier kann sich entweder jede*r individuelle Wünsche erfüllen oder aber es kann ein gemeinsamer Körper mit 70 Fingern entstehen, aus dem ein eigener Organismus erwächst, der mehr ist als die Summe seiner Teile. Körper, Hände, Finger, die einer Raumzeit dienen und dadurch die Grenzen des einzelnen Momentes auflösen.
Die Performance wurde am Kölner Kultort Odonien performt und live-on-tape gefilmt. Der Filmemacher Michael Straßburger bewegt sich mit seiner Kamera inmitten der Performer*innen und wird so zum mobilen Auge des Publikums. Das Ganze wird von einer Drohne aus der Vogelperspektive begleitet, die die Bewegungen des mobilen Kameramanns einerseits offen legt, ihn gleichzeitig aber auch mit den Performer*innen zu einer Choreografie von Bewegungen verschmelzen lässt.

Performer*innen Cate Boschetti, Liam Wilson, Sarah Bourhis, Noah Schiltknecht, Tobias Dohm, Roman Skadra und Stefan Sing | Musikalische Komposition Tad Klimp | Lichtdesign Emese Csornai | Konzept, Idee, Regie Stefan Sing | Künstlerische Beratung Darragh McLoughlin, Julia Christ und Cristiana Casadio | Kamera Michael Straßburger | Drohne Richard Bade | Koproduziert vom CircusDanceFestival Residenzprogramm und dadurch gefördert durch TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien | Eine Koproduktion der Flottmann-Hallen/Stadt Herne, Katapult-Berlin und den Katakomben –  Center for performing Arts Berlin | Land Deutschland | Jahr 2021

Foto: Michael Straßburger