- Dauer: 60 Min.
- Ort: Kino
- Alter: 8+
- Hinweis: Einer der Kurzfilme beinhaltet riskante Stunts sowie die Darstellung potentieller Suizid Situationen
- Tickets: 5€
Wie sieht Zirkus auf der großen Leinwand aus? Das vom CircusDanceFestival initiierte Netzwerk Circus & Film widmet sich dem Blickwinkel durch die Kamera und schafft Sichtbarkeit für internationale Zirkusfilmschaffende. Seit der Gründung, in Zusammenarbeit mit zahlreichen internationalen Festivals, sichtet jährlich eine Jury die Einreichungen auf einen Open Call und sucht nach Zirkusformen auf der Leinwand mit besonderen filmischen Ansätzen. Die Auswahl feiert Premiere auf dem CircusDanceFestival in Köln. Danach geht es auf internationale Tour zu den Partnerfestivals: Short Waves Festival (PL), Circus City Bristol (UK), Moovy Tanzfilm Festival Köln (D), Dynamo Workspace und OFF - Odense International Film Festival (DK), Carnaval Sztukmistrzów (PL) Dinamico Festival (IT).
Filmauswahl
Circo Aereo (FI)
Lähde (Fontäne)
„Lähde“ ist ein Coming-of-Age-Dokumentarfilm, der über einen Zeitraum von zwölf Jahren auf einer Brücke in Helsinki gedreht wurde. Zu Beginn der Geschichte ist Hugo noch ein Baby und Arsi elf Jahre alt. Am Ende ist der eine ein Teenager und der andere ein junger Erwachsener geworden. Im Laufe der Jahre teilen die Jungen ihre Gedanken und Hoffnungen für die Zukunft, während Jonglierbälle den steten Fluss der Zeit markieren und sich im Hintergrund das neue Stadtbild von Helsinki entwickelt.
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Mat Santa Cruz (FR)
Les fleurs éclosent à l'ombre
Ein Mann, der sich einsam fühlt, versucht, Empfindungen und Emotionen wiederzuentdecken, indem er sich in Gefahr begibt. Zwischen ländlicher Romantik und Cowboy-Melancholie lauert an jeder Ecke dunkle Gefahr. Unser Protagonist sucht den Nervenkitzel der Gefahr mit Kalkül und Sorgfalt. Die Zeit vergeht, und ein poetisch inszenierter Messerwurf und Balanceakt folgt dem nächsten. Das Spiel mit der eigenen Verletzlichkeit nimmt seinen Lauf, und die Gefahr wird zum Begleiter unseres einsamen Helden.
Content Note: Gefahrensituationen, riskante Stunts
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Acting for Climate Montréal (CA)
Branché
„Branché“ ist ein einzigartiger Kurzfilm über Zirkus- und Bewegungskunst mit weiblichem Drive. Der Kurzfilm durchquert Zeit und Naturlandschaften in Quebec. Er ist eine poetische Erkundung der Schönheit und des Potenzials der Menschen, die im Einklang mit der Natur arbeiten, sowie der bedrohlichen und chaotischen Konflikte der Klimakrise. Während das Schwinden von Ressourcen und bewohnbarem Land einen existenziellen Zusammenbruch herbeiführen, erinnern uns die gewagten akrobatischen Formationen und atemberaubenden Stürze daran, dass die Einheit von Natur und Menschheit es wirklich wert ist, bewahrt zu werden.
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Nuua Company (FI)
Affairs of the cities
Dieser Kurzfilm basiert auf einer Szene aus der Performance Kulovalkea. Er ist eine choreografierte Jonglage mit Kaffeetassen und Mustern der Wiederholung. So stellt Nuua Company autoritäre Figuren dar, die scheinbar aktiv sind, dabei aber nur sehr wenig erreichen. Der Titel greift das alte Sprichwort „Affairs of the Cities” auf, das historisch gesehen für Politik verwendet wurde. Die Nuua Company ist eine finnische zeitgenössische Zirkus- und visuelle Theatergruppe, die 2013 gegründet wurde.// Die 2013 gegründete finnische Nuua Company arbeitet im Bereich des zeitgenössischen Zirkus und visuellen Theaters. Mit ihren experimentellen Werken hat sich Nuua einen Platz in der internationalen Performing-Arts-Szene erobert.
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Jenny Mansikkasalo (FI)
Vertical Feeling
Vertical Feeling ist ein traumähnlicher Kurzfilm über das Aufwachsen mit dem Klettern am Vertikal-Tuch. Wie fühlt sich vertikales Schweben im ganzen Körper an? Wie wirkt es sich auf das eigene Körperbild aus? Prägt es vielleicht sogar die sich noch entwickelnde Identität? Der Film vermischt Erinnerungen, Erfahrungen und Fantasie. Die Umrisse des Körpers verschwimmen, die Seile fließen und das innere Kind hat etwas preiszugeben.
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Kallo Collective (FI)
NITRO
Nitro ist ein Roadmovie jenseits von Autobahnen und Straße. Es ist die Geschichte von drei total ver_rückten Freund:innen und ihrem pinkfarbenen Cabrio-Halbfertighaus. Ein koffeinhaltiger Rausch nonverbaler Darbietungen. Die klassische Form des Storytellings wird neu interpretiert und auf den Kopf gestellt. Dieser fröhlich-chaotische Clownkenstein von einem Film feiert die absolute Großartigkeit, die darin liegt, sich mit so viel Engagement einer Aufgabe zu widmen, dass jede Hoffnung auf deren Vollendung zunichte gemacht wird.
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Lehmann/Pels (DE)
Urban Club Art
Der Film „Urban Club Art“ ist eine experimentelle Bild-Ton-Montage, die mit Objekten und Orten arbeitet und fürs bildhafte Erleben neu zusammenfügt. Inspiriert durch Fluxus-Ideen entsteht eine Reihe von subtilen Bildkompositionen, absurden Installationen und witzigen Montagen. Die Jonglier-Keule wandert durch den öffentlichen Raum. Immer auf dem Sprung von einer GPS-Koordinate zur nächsten. Ein Sightseeing von Köln der besonderen Art. Zum Finale wartet eine visionäre Neugestaltung der Kölner Skyline mit Zirkusblick.
