Förderung: Residenzen

Oktober 2022 | make a move collective

  • © make a move collective
    © make a move collective

Das make a move collective sucht in der aktuellen Recherche zu moving fractals nach neuen Wegen sich im urbanen Raum zu bewegen und das eigene Bewegungsvokabular zu erweitern. Hierfür kommen ballartige Objekte zum Einsatz, die ein softes und gleichzeitig dynamisches Interagieren miteinander sowie mit dem Umraum möglich machen und die dabei als Mitperformer:innen zum Bouncen, Rollen und Spielen einladen.
Das make a move collective inszeniert seit 2016 Choreographien auf der Schwelle von zeitgenössischen Tanz und Parkour, die das Publikum dazu anhalten genau hinzusehen und den Stadtraum aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen.

www.makeamovecollective.com
@make_a_move_collective

September & Oktober 2022 | Marija Baranauskaitė

  • © Liam Dunning
    © Liam Dunning

The Duck Performance stellt die Beziehung zwischen Menschen und Tieren als Performer:innen infrage. Marija Baranauskaitė entfernt sich dabei vom Muster des traditionellen Zirkus, Tiere als Performer:innen entsprechend der Wünsche der Menschen zu trainieren. Vielmehr erforscht sie, auf welche Weise Enten in ihrer natürlichen Lebenswelt die Show ausmachen können.
Ausgebildet an der Philippe Gaulier Clownschule in Paris, wirkte Marija Baranauskaitė viele Jahre als Schauspielerin, Dozentin und künstlerische Leitung für die Red Noses Clown Doctors. Sie hat als Performerin und Entwicklerin bereits an mehreren Tanz-, Theater- und Zirkuswerken mitgewirkt. Heute gilt sie als eine der ersten professionellen zeitgenössischen Zirkuskünstlerinnen Litauens. Sie war außerdem an der Gründung der Contemporary Circus Association in Litauen beteiligt und lehrt an der litauischen Akademie für Musik und Theater.

@performingforsofas

August 2022 | Lily & Janick

  • © Kolja Huneck
    © Kolja Huneck

Kaleiding wird eine zeitgenössische Zirkusperformance, die sich mit Partnering Tanz, Lichtinstallationen und Partnerakrobatik auseinandersetzt. Lily Schlinker und Janick Kremer sind zwei junge Künstler:innen aus Berlin. Die letzten vier Jahre haben sie Zeitgenössischen Zirkus in Rotterdam in den Niederlanden an der Kunsthochschule Codarts studiert, nun kehren sie nach Deutschland zurück um dazu beizutragen, hier den Zeitgenössischen Zirkus zu etablieren und selbst aktiver Teil der lokalen Kulturlandschaft zu werden.
Die Woche beim Circus-Dance-Festival war eine der ersten Residenzen für das Projekt Kaleiding und somit von Experimenten durchzogen. Ohne sich schon zu sehr inhaltlich festzulegen, nahmen sie sich die Zeit den Spiegel als Medium zu untersuchen und erforschten unterschiedlichste Formen, die erst durch das Reflektiert-Werden ein Ganzes ergeben.

www.lilyandjanick.com
@lilyandjanick

Dezember 2021 | Meet-Up: Feministische Perspektiven auf Zirkus

  • © Linda Hafeneger
    © Linda Hafeneger

Entstanden aus dem Wunsch sich mit diskriminierenden Strukturen in der Zirkuswelt auseinanderzusetzen, etablierten sich seit Sommer 2021 regelmäßige Austauschtreffen der (lokalen) Zirkusszene. Daraus ist der Wunsch nach einer vertieften Auseinandersetzung entstanden: Eine Kerngruppe von neun Personen tritt im Dezember 2021 für eine Woche in einen intensiven Diskurs und einen Rechercheprozess, der sich um folgende Fragen entspannt: Wie trainieren wir, wie werden wir trainiert? Wie lernen wir und wie lehren wir? Wer wird auf der Bühne groß oder wer bleibt klein? Wie können wir Geschlechtergerechtigkeit im Zirkus gestalten? Welche diskriminierenden Strukturen gibt es in Produktionsprozessen, wie können wir ihnen entgegen wirken? Geforscht wird nach bereits bestehenden Ressourcen im europäischen Raum. Wie können wir uns als Zirkuspädagog:innnen, Artist:innen und Zirkusschaffende dazu positionieren und ein feministisches Netzwerk bilden?

www.feministischercircus.org
@initiative_fem_circus

November 2021 | Crispin Bade & Bar Gonen

  • © Jona Harnischmacher
    © Jona Harnischmacher

Acoustic Resonance ist ein interdisziplinäres Duett aus zeitgenössischem Tanz und Seilartistik, welches die komplexen Zusammenhänge menschlicher Kommunikation erforscht. In diesem Stück treffen zwei Performer:innen aus unterschiedlichen Disziplinen – Zirkus und Tanz – mit unterschiedlichen Muttersprachen und kulturellen Kontexten – Israel und Deutschland – aufeinander und suchen in der Bewegung nach gegenseitigem Verständnis. Inspiriert vom Phänomen der akustischen Resonanz, in der sich akustische Wellen miteinander vermischen und der Schall dadurch verstärkt wird, arbeiten wir in diesem Stück mit den Schwingungen des Vertikalseils und zweier Körper, die versuchen, einander zu finden und sich doch gegenseitig immer wieder stören.

www.crispinbade.com
@crispinbade

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